programm

 

 

  

   

 

Januar 2019

 

 

Samstag, 12.Januar 2019

Beginn: 20°°Uhr

Eintritt: 13,- Euro

 

Jo van Nelsen


Grammophonlesung


„Kleiner Mann, was nun? – Hans

Falladas Roman in der Urfassung“ mit

Schellackplatten der 30er Jahre 

 

   

2018 feierte Deutschland den 125. Geburtstag eines seiner beliebtesten Autoren, der in den letzten Jahren auch international wiederentdeckt wurde: Hans Fallada. Der noch heute bekannteste Roman Falladas, „Kleiner Mann, was nun?“ , machte seinen Autor 1932 mit einem Schlag berühmt.
Kurz vor der Machtergreifung der Nazis ganz im Stil der Neuen Sachlichkeit geschrieben, erschien es dem damaligen Verleger Ernst Rowohlt und seinem Autor sicherer,  diesen sozialkritischen Roman der Weltwirtschaftskrise nur in einer stark lektorierten und fast um ein Viertel gekürzten Form erscheinen zu lassen. Allzu politisch brisante Passagen wurden gestrichen, ganze Handlungsstränge (z.B. über das ausschweifende Berliner Nachtleben) entfernt.
2016 erschien erstmals die ungekürzte Fassung  dieses Buches um den sprichwörtlichen „Kleinen Mann“ der Weimarer Republik und sorgte für eine literarische Sensation.
Die herzzerreißende Liebesgeschichte zwischen Johannes Pinneberg und seinem „Lämmchen“, die sich gegen Arbeitslosigkeit und politisches Chaos behaupten, rührt auch heute noch durch ihre präzise Beobachtungen des Alltags und ihre trockene Komik. Kaum ein anderes Buch vermittelt so spielerisch die Tragik des Einzelnen in den Wirren einer politisch wie wirtschaftlich unübersichtlichen Zeit – und ist damit kostbares und hochaktuelles Lehrstück für unsere Gegenwart!

 

 


 

 

Samstag, 26.Januar 2019

20.00 Uhr

Eintritt; 13,- Euro

 

Hirnklopfen - Kopfnusslieder

und Herzensangelegenheit 


F.O. Schepp

 

   Jetzt mal Hand auf´s Hirn.

Oder raucht Ihnen schon das Herz?

Kennen Sie diesen wunderbar hilfreichen Satz „Du denkst zu viel“?

Und wussten Sie schon, dass man Herzschmerz einfach wegklopfen kann?

Felix Oliver Schepp singt um unser aller Leben. Von der Denkwürde des Menschen. Und von ganzem Herzen.

In seinem zweiten Soloprogramm zwischen Chanson und Musikkabarett nimmt er sich zwei Privilegien vor, die in dieser Ausprägung wohl nur dem Homo Sapiens gegeben sind: den Verstand und das Gefühl. Gut, natürlich: niedliche Katzenvideos im Internet sind beliebter als etymologische Abhandlungen darüber, dass das Wort „Gag“ (englisch für Witz) auch würgen oder knebeln bedeutet. Aber ist dieses pausenlose Geklicke und Gemöge nicht eigentlich eine Ersatzhandlung für echte Herzensangelegenheiten? Und ist das menschliche Gehirn womöglich überhitzt durch die rund 20000 Entscheidungen, die wir täglich treffen müssen - Tendenz steigend durch noch mehr Möglichkeiten wie Zunge spalten oder Apfelsaft-Geburt?

Mit seinen schrägen Liedern und seinen skurril-poetischen „scheppsons“, macht Felix Oliver Schepp sich auf die Suche nach dem richtigen Maß. Er singt von Kindern, die bis zur Kritikunfähigkeit hochgelobt werden und bittet den Heiligen Perfektus um Ablass. Er treibt die Geltungssucht der Generation Individuell so weit, dass das narzistische Mauerblümchen seinen Ausweg im Pflanzendünger sucht. Er appelliert, sich nicht auszuruhen auf diesem ewigen „Bleib wie Du bist“.

 

 

Februar 2019

 

 

Samstag, 2.Februar 2019

20.00 Uhr

Eintritt: 13,- Euro

 

West-östlicher Divan


Poesie und Musik


U.Bildstein - Schauspiel


F.T. Link – Klavier

 

   

Heimat entsteht da, wo man das Fremde umarmt.

Ulrich Bildstein spricht Gedichte aus Goethes gleichnamiger Sammlung, Franck-Thomas Link spielt Tänze von Bach und Gurdjieff.
Selten findet man abendländisches Denken und morgenländischen Witz so funkelnd vereint wie beim geheimen Rat von Goethe. Die beiden großen Mystiker Johann Sebastian Bach und Georges Gurdjieff liefern den Sound.
Ein konzentrierter Abend, der vielleicht einen der geglücktesten interkulturellen Dialoge zeigt, den es je gegeben hat.
Als Johann Wolfgang von Goethe 1814 von seinem Verleger Cotta eine frisch ins Deutsche übertragene Gedichtsammlung des persischen Dichters Hafis bekam, war es ihm, als ob er einen Bruder gefunden hätte.

Der Hamburger Kammerkunstverein ist Kompetenzzentrum für Kammermusik, Liedgesang und Theater. Wir erfinden neue Aufführungsformen und interdisziplinäre Projekte an besonderen Orten. Die Kammerkünstler waren seit 1999 bei über 800 Veranstaltungen zu erleben.

 

 

 

 


 

 

 

Samstag, 9.Februar 2019

20.00 Uhr

Eintritt: 13,-  Euro

 

DaJú

 

„DaJú auf den Spuren von

Accordion Tribe“


Dagmar Narbèl (Violine)


Jutta Jagenteufel (Akkordeon)

 

 

 

 

Dieses Mal liegt ihr Schwerpunkt auf Kompositionen der Gruppe „Accordion Tribe“, die aus fünf Musikerpersönlichkeiten und fünf Akkordeons aus fünf verschiedenen Ländern bestand und zehn Jahre lang weltweit mit ihrer einzigartigen Musik die Menschen begeisterte. Die Art ihrer Musik entzieht sich jeder herkömmlichen Beschreibung: eine tranceartig intensive Musik, befreit von jeder Konvention und gleichwohl auf ihre Herkunft aus Jazz, Klassik und Volksmusik verweisend - auf jeden Fall zu schade, um in Vergessenheit zu geraten. Darum haben sie es sich mit viel Freude zur Aufgabe gemacht, diese Musik wieder lebendig werden zu lassen.

 

 

 


 

 

 

Samstag, 16. Februar 2019

20.00 Uhr

Eintritt: 13,- Euro

 

„Möge die Erde tanzen -

musikalische Lesung zum

Thema Tod und Sterben“

 

Haye Graf  und Nicole

Wellbrock

 

 

 

 

Auf tragisch-komische Weise nähern sich der Schauspieler und Musiker Haye Graf und die Schauspielerin Nicole Wellbrock dem Thema, das uns alle betrifft. Mit Geschichten, Liedern und Szenen die leicht, schräg, feinsinnig, lustig, traurig, nachdenklich, poetisch und auch mal derb sind. Frei nach ihrem Motto: Lesungen zum Thema Tod dürfen eines auf gar keinen Fall sein: Sterbenslangweilig!

 

 

 


 

 

Samstag, 23.Februar 2019

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 13,- Euro

 

Biber Hermann


Singer/Songwriter 

 

 

„Biber Herrmann ist einer der authentischsten und wichtigsten Folk-Blues-Künstler in unserem Lande und darüber hinaus. Den traditionellen Blues spielt er mit einer Lebendigkeit, die Herz und Seele berührt. Seine eigenen Songs greifen den Blues auf und führen ihn weiter zu einer Musik, die ihre eigene Sprache, Färbung und Tiefgang gefunden hat. He‘s a real soul brother, und glauben Sie mir, ich weiß, von was ich rede.“

Kein Geringerer als der legendäre Konzertveranstalter Fritz Rau, der neben den Rolling Stones und Eric Clapton die ganze Welt-Elite des Blues, Rock und Pop nach Deutschland und Europa gebracht hat, adelt den Songwriter und Gitarristen mit diesen Worten.

Zu Recht, denn mit über 100 Konzerten pro Jahr zählt der Musiker und ehemalige Landarbeiter zum festen Kern der europäischen Gitarren-Szene.

 

 

März 2019

 

Samstag, 2.März 2019

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 13,- Euro

 

Zwischen Labskaus und

Leuchtturm Musikalische Lesung


Matthias Brodowy

 

 

 

Der Kabarettist Matthias Brodowy liest aus seinen Büchern „Einmal Labskaus und zurück“ und „Der Leuchtturmhüter“. In seiner typischen Art wird er aber nebenbei aus dem Nähkästchen plaudern, das aktuelle Zeitgeschehen unter die Lupe nehmen und selbstverständlich auch in die Tasten greifen.

Matthias Brodowy steht seit 1989 auf der Kabarettbühne, zunächst in einem Schüler-, bzw. Studentenensemble, seit nunmehr 20 Jahren tourt er als Solist quer durch Deutschland. Für das erste seiner bislang neun Soloprogramme wurde er von Hanns Dieter Hüsch mit dem niederrheinischen Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“ ausgezeichnet. Es folgten insgesamt 15 weitere Kabarettpreise, darunter im Jahr 2000 der „Prix Pantheon“ und 2013 der „Deutsche Kleinkunstpreis“ in der Sparte Chanson. Denn Brodowy ist nicht nur Wortakrobat, sondern mit Leib und Seele auch Musiker. Als ausgebildeter Organist fühlt er sich überall dort zuhause, wo er Tasten vorfindet.

 

 


 

 

 

Samstag, 9. März 2019

Beginn: 20°°Uhr

Eintritt: 20,- Euro

Klassikkonzert und Improvisationen

 

Oleksandr Klimas - Geige

Dascha Klimas(11) - Klavier

Sacha Klimas(9) – Geige

 

 

Dascha Klimas

Lebenslauf:

Dascha wurde im September 2007 geboren. Mit 4,5 Jahre hat sie bereits mit Klavierunterricht bei Ihrem Vater begonnen. Die ersten Wettbewerbe fanden im Jahr 2014 statt. Seit 2016 hat Dascha Unterricht bei Frau Susanne Lohwasser. Ab 2017 tritt Dascha mit ihrer Schwester Sascha mit eigenem zweistündigem Programm auf unterschiedlichen Bühnen auf.

 

2014 : I. Platz bei Jugend Musiziert in Ulm mit 25 Punkten

I. Platz beim 2ten Concurs International „Crescendo“ in Geneve

II. Platz bei dem 59. Jugendwettbewerb des Deutschen Tonkünstler Verbands in Stuttgart

2015: II. Platz beim 61.Internationalen Klavier Wettbewerb zu Ehren von C. Schumann im Braunschweig

2016: I. Platz beim 61. Jugendwettbewerb des Deutschen Tonkünstler Verbands in Stuttgart

2017: I. Platz beim 62. Internationalen Klavier Wettbewerb zu Ehren von C. Schumann in Braunschweig

I. Platz beim Klavierwettbewerb zu Ehren G.Neuhaus in Kirovograd, Ukraine

I. Platz bei Jugend Musiziert in Ulm

I. Platz bei Diplomat Internationale „Astana Piano Passion“ 2017, Kazachstan

2018 I. Platz bei Jugend Musiziert mit Wertung Duo Klavier und einem Streichinstrument

II. Platz beim 13. Internationalen Rotary Klavierwettbewerb der Jugend in Essen

I. Platz bei dem Piano Talent Internationalen Competition in Milano

I. Platz bei Internationale Piano Competition in Val de Travers, Schweiz

 

 


 

 

Samstag, 16. März 2019

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt:  13,- Euro

Tony Ireland - Irish Folk

 

Tony Ireland aus Schottland ist seit den 70ern Profimusiker. Er spielt schottische, irische und zeitgenössische Folk-Musik auf verschiedenen Instrumenten sowie Basspedals. Seine Stimme, die Liedauswahl, die deutschen „introductions“ der Songs, sein voller, abwechslungsreicher Sound, sein Humor sowie seine Schlagfertigkeit sorgen für einen unvergesslichen Abend – nicht nur bei Folkbegeisterten.
Tony Irelands Repertoire ist äußerst vielseitig. Es reicht von traditionellen schottischen und irischen Folksongs bis zu sozialkritischen Liedern zeitgenössischer Songwriter/innen. Humorvolle Songs verlocken zum Mitsingen.
Der Auftritt wird zu einem abwechslungsreichen Vergnügen für alle Konzertbesucher. Seine witzigen, selbstironischen Erklärungen, Natürlichkeit und Spontaneität sind Garant für einen raschen Kontakt zum Publikum.
Zwei akustische Gitarren, Cittern, Dulcimer, Mandoline und Basspedale spielt Tony live in unterschiedlichen Kombinationen. Er erzielt so einen für Solomusiker ungewöhnlich abwechslungsreichen und überaus vollen Sound ohne jegliche Hilfe durch Computer.
Seine Stimme ist dabei mit zunehmendem Alter immer besser geworden – wie ein guter Single Malt.

 

 


 

 

 

Freitag, 29. März 2019

Beginn: 20°°Uhr

Eintritt: 13,- Euro

„Heimatkunde“


Schüller & Bandt


Lieder / Texte / Ungereimtes

 

 

Hinsetzen: „Heimatkunde“ ist der Titel des gemeinsamen Konzert-Programms der beiden Liedermacher Ralph Schüller aus Leipzig und Bastian Bandt aus der Uckermark. Dabei geht es mit ihren jeweiligen aktuellen Alben im Gepäck hoch hinaus: SCHÜLLER – STERNE HOCH und Bastian Bandt – Alle Monde. Lieder, Texte, Ungereimtes, Lebensweisheiten, dummes Zeug und kluge Sprüche, Gitarren, Gekicher und heiße Tränen. Beide nicht nur musikalischen Freunde, Brüder im Geiste, kennen und mögen sich und ihre Musik seit vielen Jahren und treffen seither immer wieder bei gemeinsamen Konzerten aufeinander, um sich mit ihren neuen und alten Liedern zu unterhalten – ein musikalischer Dialog mit Stimme und Gitarre, der überrascht und beim Publikum Kopf und Herz ansprechen wird.

 


 

Deutscher Seitentitel