über nina zober

Das „Theater im Hinterhof“ in Buxtehude wurde von Nina Zober geb. Menneking am 1.11.2003 gegründet.

Nina Zober  

Nina Zober stammt aus einer baltischen Künstlerfamilie. Sie wurde am 17.4.1973 in Hamburg geboren. Sehr früh zeigte sich bereits ihr Talent zur Schauspielerei. Schon als Kind nahm sie Instrumentalunterricht und wurde im Gesang gefördert. Schließlich besuchte sie drei Jahre lang eine Schule für Gesang, Schauspiel und Bewegung, wo sie eine umfassende musikalisch – künstlerische Ausbildung erhielt. Die gesanglichen Schwerpunkte während ihrer Ausbildung waren Jazz, Gospel, Musical, Chanson und traditioneller Gesang aus verschiedenen Kulturen. Parallel dazu studierte sie acht Jahre an dem Opernstudio Radbert in Hamburg klassischen Bühnengesang.

Ihre besondere Liebe galt der keltischen Musik. In den Jahren 1997 bis 2000 trat sie zusammen mit der Konzertgitarristin Gisela Rode in zahlreichen Konzerten in und um Buxtehude und im norddeutschen Raum auf. Zugleich unterrichtete sie an Musikschulen in Hamburg und Buxtehude. Schließlich gründete sie ihre eigene Musikschule „A Cappella“ und nahm mit vier Lehrern den Unterrichtsbetrieb auf.

Als ihr in Altkloster im Hinterhof des Grundstückes Hauptstraße 34 ein Gebäude angeboten wurde, in dem sich früher einmal eine Schlachterei befunden hatte, sah sie sich ihrem lang gehegten Wunsch, ein eigenes Theater aufzumachen, ganz nah. Mit großer Zielstrebigkeit gestaltete sie das Haus zu einer Schule für Gesang und Schauspiel mit angeschlossenem Theater um. Sie baute ein umfangreiches Netzwerk von Künstlern des In- und Auslandes auf, gab verschiedenen Künstlern eine Chance aufzutreten und setzte sich für die Rechte der Künstler und Theatermacher bundesweit ein. Den Schülern ihrer Gesangsschule ermöglichte sie mit Musik, Schauspiel oder Gesang, erstmalig sich auf einer richtigen Theaterbühne zu präsentieren.

Sie liebte und achtete alle, die sich entschieden hatten, sich der Kunst zu widmen, die Darsteller wie auch das Publikum. Es gibt wohl keinen, dem sie nicht das Gefühl vermittelt hätte, in ihrem Theater willkommen zu sein. Freundlich und bestimmt und für alles offen machte sie ihre Arbeit.

Ihre weiteren Planungen und Vorhaben endeten mit Ihrem Tod am 3.8.2010. Da aber viele den Wert dessen, was sie geschaffen hat, erkennen, wird ihr Werk auch in der Zukunft erhalten bleiben und weiter entwickelt werden, zu Ehren der schönen Künste.

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